Talente ins kalte Wasser? Ja. Aber richtig.

Wie Unternehmen Talententwicklung erlebbar anders gestalten.

©Strametz

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Viele Unternehmen kennen das: Talente werden in neue Rollen gebracht mit der Erwartung, dass sie „schon allein schwimmen lernen“. ​Die Realität: Einige entwickeln sich schnell. Viele kämpfen. Und wertvolles Potenzial bleibt ungenutzt. ​Doch es geht auch anders. Was eine strukturierte, erlebnisorientierte Entwicklung stattdessen leisten kann.

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Kostenloses Webinar am 17. April um 11 Uhr

„Talente ins kalte Wasser? Ja. Aber richtig.“

Das erwartet Sie:

  • Aktuelle Trends in der Weiterbildung
  • ​Talente herausfordern – aber richtig
  • ​Lernen nah an der Praxis
  • ​3 konkrete Praxisbeispiele
  • ​Q&A-Session

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Unternehmen kennen das…

In vielen Talentgesprächen taucht irgendwann dieselbe Formulierung auf: „Der Kandidat hat Potenzial – den werfen wir mal rein." Gemeint ist: neue Rolle, hohe Erwartungen, wenig Struktur. Was folgt, ist selten optimal.

Manche Talente meistern diese Situation aus eigener Kraft. Viele aber kämpfen – nicht weil ihnen die Fähigkeiten fehlen, sondern weil die Rahmenbedingungen fehlen, in denen sich diese Fähigkeiten überhaupt entfalten können. Das Problem liegt nicht am Talent. Es liegt am Entwicklungsansatz.

Auf der Talent Management Reloaded DACH in Berlin hat Strametz Geschäftsführer Michael Kühner diese These zur Diskussion gestellt – und die Reaktionen haben gezeigt: Das Thema trifft einen Nerv. HR-Entscheiderinnen und Entscheider aus unterschiedlichsten Branchen berichten von denselben Mustern. Und sie suchen nach Wegen, es besser zu machen.

Was die Forschung über wirksames Lernen sagt

Das Zukunftsinstitut hat in seiner Megatrendstudie „Wissenskultur" eine zentrale Verschiebung beschrieben: Nicht die Menge an verfügbarem Lernstoff ist das Problem moderner Personalentwicklung – sondern die Qualität der Lernformate. Wissen allein verändert kein Verhalten. Erleben schon.

Was das konkret bedeutet: Führungskräfte werden nicht durch Seminare geformt, in denen sie passiv Konzepte aufnehmen. Sie entwickeln sich, wenn sie Führungssituationen aktiv durchleben, reflektieren und wieder durchleben. Wenn Fehler in einem geschützten Rahmen passieren dürfen. Wenn Feedback nicht einmalig am Ende eines Trainings kommt, sondern kontinuierlich – eingebettet in den Alltag.

Der entscheidende Unterschied liegt nicht zwischen „fordern" und „fördern" – sondern darin, beides konsequent zusammenzudenken.

Was „erlebbar anders" in der Praxis bedeutet

Das klingt zunächst abstrakt. Deshalb stellen wir von Strametz in der Programmkonzeption immer drei konkrete Fragen, die den Unterschied zwischen Entwicklung, die wirkt, und Entwicklung, die bloß stattfindet, machen:

3 Leitfragen für wirksame Talentprogramme

  1. Erleben Talente echte Führungssituationen, bevor diese im Joballtag zählen? Oder werden sie erst dann mit Komplexität konfrontiert, wenn ein Fehler Konsequenzen hat?
  2. Endet Entwicklung nach dem Seminar/Training oder begleitet sie die Person über Monate? Nachhaltige Veränderung braucht Zeit, Wiederholung und Reflexion.
  3. Weiß das Unternehmen, worin ein Talent wirklich stark ist? Potenzialdiagnostik, die im Aktenordner endet, ist kein Entwicklungswerkzeug.

Drei Unternehmen, drei Antworten

In Michael Kühners Kongress-Vortrag auf der Talent Management Reloaded wurden drei Use Cases vorgestellt, die zeigen, wie unterschiedlich der Weg aussehen kann, aber auch was sie gemeinsam haben: einen klaren Wirkungsanspruch.

Kunde der Automobilbranche: Simulationsgestützte Führungsentwicklung

Simulationen schaffen einen Raum, in dem Führungsverhalten sichtbar wird, ohne dass echte Teams davon abhängen. Talente erleben sich selbst in komplexen Entscheidungssituationen – mit dem Ziel, frühzeitig ein belastbares Bild der eigenen Stärken und Entwicklungsfelder zu entwickeln.

Kunde im Versicherungsbereich: Learning Journeys für Begleitung statt Alleinlassen

Neue Führungskräfte werden nicht nach einem Einführungsprogramm sich selbst überlassen. Ein mehrstufiges Journey-Format begleitet sie über Monate: mit strukturierten Reflexionsphasen, Peer-Austausch und Coaching-Anbindung. Das Ergebnis ist ein spürbar schnellerer und sicherer Rolleneinstieg.

Kunde im Handel: Personaldiagnostik und Entwicklung Hand in Hand

Eine valide Potenzialanalyse ist der Beginn, nicht das Ende. Aus den Ergebnissen entstehen individuelle Entwicklungsroadmaps, die Stärken gezielt ausbauen und konkrete Entwicklungsfelder adressieren – messbar, nachvollziehbar und wirksam.

Was der Kongress gezeigt hat – und was das für HR bedeutet

Die Gespräche auf der Talent Management Reloaded haben eines deutlich gemacht: Das Unbehagen mit klassischen Entwicklungsformaten ist kein Nischenthema mehr. Es ist in der Breite angekommen. Gleichzeitig wächst die Bereitschaft, neue Wege zu gehen – bei HR-Entscheiderinnen und Entscheidern, die zunehmend messbare Wirkung einfordern, statt nur Aktivität zu dokumentieren.

Was die Branche braucht, sind Entwicklungsansätze, die mutig sind, ohne riskant zu sein. Die fordern, ohne zu überfordern. Die Erleben in den Mittelpunkt stellen – weil echte Erfahrungen das sind, was Führungspersönlichkeiten wirklich formt.

Unsere Überzeugung nach vielen Jahren in der Talententwicklung: Das kalte Wasser ist kein Problem. Es braucht nur die richtige Begleitung am Beckenrand.

Jetzt zum Live-Webinar mit Q&A mit Michael Kühner anmelden – 17. April 2026 von 11 bis 12 Uhr: https://luma.com/fbc81c4f

Veröffentlicht am: 23. März 2026
Kategorie: Messen / Events