Rosario Bus, Argentina, erzielt dank PNEUSCAN erhebliche Verbesserungen

Eine führende argentinische Busflotte erzielt dank der kürzlich erfolgten Installation eines PNEUSCAN INGROUND-Reifenkontrollsystems von VENTECH Systems erhebliche Einsparungen im Reifenbudget.

Rosario Bus S.A., ein Unternehmen, das über 40 Jahre Erfahrung im Bereich des öffentlichen Verkehrs verfügt, betreibt eine Flotte von 1.500 Stadtbussen in den Städten Rosario, Santa Fe und Buenos Aires. Laut dem Gebietsmanager - Systeme, Fernando Feldmann, ist es dem Unternehmen bereits gelungen, die direkt mit der Reifenwartung verbundenen Arbeitskosten seit der Installation von PNEUSCAN im September 2016 um bis zu 70 % zu senken und strebt eine Einsparung von bis zu 20 % an.

Feldmann: „Die Hauptmotivation für den Kauf eines Systems wie PNEUSCAN INGROUND war die Notwendigkeit, unsere Reifenkosten, eine der wichtigsten Wartungskosten der Flotte, zu optimieren. Wir haben uns andere auf dem Markt erhältliche Systeme angeschaut, aber sie alle erforderten den Einsatz eines separaten Geräts zur Messung des Luftdrucks und der Profiltiefe. PNEUSCAN misst diese Werte, indem das Fahrzeug einfach über die Oberfläche fährt.

Der Hauptvorteil für unsere Organisation bestand darin, dass wir mit einem autonomen Gerät arbeiten konnten, das, fast ohne menschlichen Arbeitsaufwand, kritische Messungen zum Zustand der Reifen mit einer akzeptablen Genauigkeit durchführen kann. So war die Automatisierung ein großer Vorteil im Hinblick auf die Zeitersparnis, während gleichzeitig die Notwendigkeit der Kontrolle und die Möglichkeit von Fehlern in der manuellen Bedienung reduziert wurde."

Das PNEUSCAN INGROUND System von Rosario Bus S.A. wurde im Freien am Hauptsitz des Unternehmens in Rosario installiert. Die Installation umfasste vier Schlüsselmodule - das Reifendruckmessgerät PNEUSCAN ATM, das Profiltiefenmesssystem PNEUSCAN PRO, das RFID-Reifendatenzuordnungstool PNEUSCAN RFID und das Datenmanagementsystem PNEUSCAN DAT.

Das PNEUSCAN System generiert Messwerte für jedes Fahrzeug, welches das System überquert. Neben der Darstellung auf dem Display der Systeme werden diese Daten an das Datenmanagement-Tool PNEUSCAN DAT zur späteren Analyse gesendet. Die Integration in die Rosario Bus-eigene Datenstruktur erfolgt über eine XML-basierte Schnittstelle.

Laut Fernando Feldmann lagen vor der Installation des PNEUSCAN INGROUND-Systems fast 30 % der Flottenreifen außerhalb des erwarteten Druckbereichs, während etwa 5 % der Reifen mit kritischem Profilverschleiß betrieben wurden. Ein wesentliches Ziel bei der Installation des Systems war es, diese Werte deutlich zu verbessern, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit zu erhöhen, den Kraftstoffverbrauch zu senken, Ausfälle aufgrund schlechter Reifenbedingungen zu vermeiden, die Arbeitseffizienz zu optimieren und die Lebensdauer der Reifen zu verlängern.

Das Modul innerhalb des PNEUSCAN Systems zur Messung und Optimierung des Profildrucks ist der PNEUSCAN ATM, der in Sekundenschnelle die Fußabdrücke aller rollenden Reifen, einschließlich der Zwillingsreifen, erfasst, während das Fahrzeug über die Sensorik fährt. Auf der Grundlage dieser Daten werden die Reifendrücke berechnet. Auf dem eingebauten Display werden dann Informationen über den aktuellen Reifendruck angezeigt. Bei Bedarf kann sofort eine Druckkorrektur des entsprechenden Reifens veranlasst werden. Durch die elektronische Dokumentation der Druckwerte kann dies für ein langfristiges Reifenmanagement, wie z.B. die Erkennung von schleichendem Druckverlust, sinnvoll sein.

Feldmann: „Im November 2016, kurz nach der Inbetriebnahme, lag der kritische Druck bei bis zu 28,99% der Flotte, aber bis März war er auf 18,41% gesunken und liegt nun bei nur noch 4,59%, was ein gewaltiger Unterschied ist."

Ähnliche Ergebnisse wurden laut Feldmann auch im Bereich des Profiltiefenmanagements erzielt, dank des Moduls PNEUSCAN PRO, das die Profiltiefe mit Hilfe eines Lasertriangulationsverfahrens berechnet. Diese Methode liefert nicht nur Informationen über die Profiltiefe, sondern auch über mögliche axiale Verlagerungen. Inzwischen ist die langfristige Dokumentation der Profiltiefenwerte für das Reifenmanagement nützlich. Basierend auf der Profiltiefenhistorie der Reifen können beispielsweise die Bevorratung und der Bedarf verschiedener Reifenmodelle geplant werden.

Feldmann: „Im November 2016 liefen bereits 5,06% der Reifen der Flotte auf Reifen mit kritischer Profiltiefe, aber die Implementierung des PNEUSCAN Systems hatte unmittelbare Auswirkungen. Der Unterschied in den Zahlen war ab dem 1. Monat spürbar, und bis Juli 2017 hatten wir diesen Wert auf 0,86% gesenkt."

Nachdem das PNEUSCAN INGROUND System bereits seit über einem Jahr im Einsatz ist, setzt sich Feldmann nun mit den langfristigen Vorteilen des Systems auseinander: „Im ersten Betriebsjahr ist die Anlage mit geringem Wartungsaufwand in Betrieb geblieben, so dass wir die direkten Arbeitskosten für die Reifenwartung um bis zu 70 % senken konnten, während wir weiterhin eine zuverlässige Verfolgung der Flotte gewährleisten. Mittelfristig hoffen wir, die Laufleistung unserer Reifen um bis zu 15-20% zu verbessern, indem wir den Luftdruck in einem optimalen Betriebsbereich halten. Die Zeit, die benötigt wird, um den größten Nutzen zu erzielen, wird auf 2 bis 3 Jahre geschätzt."

„Auch der Return on Investment ist beeindruckend", fügt er hinzu. „Selbst wenn wir nur eine Verbesserung der Laufleistung der Reifen um 5 % erreichen würden, so bedeuten die erzielten Einsparungen, einschließlich der Einsparungen beim Wartungspersonal, dass wir mit einer Erholung unserer Investitionen innerhalb von zwei Jahren rechnen."

Veröffentlicht am: 13. April 2018
Kategorie: Auto / Verkehr