Die Porsche 99X Electric auf einer der spektakulärsten Strecken der Formel E

Porsche 99X Electric (#36): André Lotterer

Porsche 99X Electric (#36): André Lotterer

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  • Vorschau: London E-Prix, 13. und 14. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.
  • Auf dem spektakulären 2,141 Kilometer langen ExCeL Circuit in East London wird in der Halle und im Freien gefahren.
  • André Lotterer und Pascal Wehrlein vom TAG Heuer Porsche Formel-E-Team erwarten ein hartes Wochenende, sind aber zuversichtlich.
  • Der London E-Prix ist die letzte Station der Formel E vor dem Saisonfinale am 13. und 14. August in Seoul.

Die Formel E auf der Zielgeraden der Saison 8: Der London E-Prix am 30. und 31. Juli ist die vorletzte Station der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft auf ihrer Tour in die Metropolen dieser Welt. Die Docklands von East London bilden die historische Kulisse für die Rennen 13 und 14 der innovativen Elektrorennserie, die auf einer spektakulären Strecke ausgetragen werden: Auf dem an der Themse gelegenen ExCel Circuit liefern sich die 22 Piloten sowohl in der Halle als auch im Freien spannende Duelle.

Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team setzt beim London E-Prix zwei Porsche 99X Electric mit seinen Stammpiloten André Lotterer (GER/Startnummer 36) und Pascal Wehrlein (GER/Startnummer 94) ein. Der Zwei-Wochen-Rhythmus sei zwar eine große Herausforderung, sagt Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E. „Doch wir bereiten uns wie immer strukturiert und akribisch vor. Auch wenn der Zeitplan knapp ist, läuft unsere Vorbereitung nach Plan.“
 
In der Fahrerwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft ist Pascal Wehrlein, der Sieger von Mexiko-Stadt, vor dem London E-Prix mit 63 Punkten Neunter. André Lotterer folgt punktgleich als Zehnter. In der Teamwertung liegt das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team mit 126 Punkten auf dem sechsten Platz.

Fragen und Antworten zum London E-Prix
 
Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E
Welche Erkenntnisse nehmt ihr aus New York mit nach London? Was sind Eure Ziele?

„Positiv nehmen wir aus New York mit, dass wir im Qualifying und auch im Rennen konkurrenzfähig waren und von der Pace um Topplatzierungen kämpfen konnten. Ärgerlich ist es natürlich, dass wir jeweils ein Auto im Qualifying aufgrund von Problemen nicht in die Duelle gebracht haben und André seine Startposition im zweiten Rennen nicht in eine Podiumsplatzierung oder einen Sieg umsetzen konnte. Unsere Ziele sind dieselben wie bei jedem anderen Rennen auch: Wir wollen um Podiumsplatzierungen kämpfen.“
 
Könnt ihr bei den noch verbleibenden Rennen der Saison 8 in London und Seoul bereits Erkenntnisse für die Saison 9 sammeln?
„Operativ entwickelt man sich ständig weiter, und die letzten Rennen werden natürlich auch schon mit Hinblick auf die Saison 9 betrachtet. Dazu müssen natürlich auch die eventuellen Veränderungen des Wochenendformats in Saison 9 frühzeitig miteinbezogen werden.“
 
André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36)
In New York City hast Du mit einer starken Leistung im Qualifying überzeugt. Welche positiven Dinge nimmst Du vom Big Apple mit auf die Insel?

„Das Qualifying war mit P3 richtig gut. Leider konnte ich meine hervorragende Ausgangsposition im Rennen nicht in ein besseres Ergebnis umsetzen. Auch unser Rennspeed war gut, das macht uns für London sehr zuversichtlich. Grundsätzlich analysieren wir nach den Rennwochenenden alles und versuchen, daraus zu lernen.“ 
 
Im Vorjahr hast Du in London als Vierter knapp das Podium verpasst. Was ist diesmal möglich? 
„Wir hatten eine gute Pace in London und ich hoffe, dass wir auch diesmal wieder um eine Topplatzierung kämpfen können. Wir werden jedenfalls hart dafür arbeiten. Wir haben ein gutes Auto und sind voll motiviert. Trotzdem wird es sicherlich ein hartes Wochenende werden.“
 
Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94)
In London erwartet euch eine der ungewöhnlichsten Strecken der Formel E. Wie ist es für Dich, ein Rennen sowohl in der Halle als auch im Freien zu fahren?

„London ist in der Tat eine der interessantesten Strecken im Kalender. Spannend wird es bei Regen, wenn es innen trocken und außen nass ist. Generell ist es ein eher langsamerer Kurs mit vielen engen Kurven. Da braucht man ein etwas anderes Setup für das Auto. Doch wir sind auf alles vorbereitet und werden hoffentlich ein erfolgreiches Wochenende haben.“
 
In New York City warst Du im ersten Rennen in der Spitzengruppe, im zweiten nicht in den Punkten. Was stimmt Dich für London zuversichtlich?
„Dass wir im Qualifying sehr gut unterwegs waren und auch im Rennen die Pace gestimmt hat. Ich habe im zweiten Rennen von P20 immerhin neun Positionen gutmachen können. Alles in allem war das ein Wochenende, an dem ich etwas lernen konnte.“
 
Die Strecke
Diese Strecke ist einzigartig: Der 2,141 Kilometer lange ExCeL Circuit mit seinen 22 Kurven führt durch das in East London an der Themse gelegene Messezentrum – und gefahren wird sowohl in der Halle als auch im Außenbereich. Der Betonboden in der Halle wurde mit einer speziellen Substanz behandelt, um den Grip zu verbessern und den Untergrund zu schonen. Die Höhenunterschiede zwischen Indoor- und Outdoor-Bereich werden mit Rampen überbrückt. Neu in der Saison 8 sind Schikanen zwischen den Kurven 10 und 13.
 
Live im TV und Internet
Das sind die Übertragungszeiten im TV und als Livestream im Internet der Formel-E-Rennen in London:
Samstag, 30.7. – 11:30 Uhr, ProSieben MAXX und ran.de: Qualifying Rennen 13 live
Samstag, 30.7. – 15:30 Uhr, ProSieben und ran.de: Rennen 13 live
Sonntag, 31.7. – 11:30 Uhr, ran.de: Qualifying Rennen 14 live
Sonntag, 31.7. – 15:30 Uhr, ProSieben und ran.de: Rennen 14 live
 
Der Medienservice
Erste aktuelle Fotos aus London stehen am 29. Juli auf der Porsche Presse-Datenbank zur Verfügung. Rennberichte folgen am 30. Juli (Rennen 13) und 31. Juli (Rennen 14). Weitere Informationen rund um das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team werden live auf dem Twitter-Kanal @PorscheFormulaE veröffentlicht. Alles Wissenswerte über das Team, die Fahrer und die Rennserie finden Sie im Porsche Formel E Media Guide unter media.porsche.com/formele. Im Verlauf der Saison wird er laufend aktualisiert und durch zusätzliche interaktive Inhalte erweitert.
 
Der Porsche 99X Electric
Nach 30 Jahren kehrte Porsche 2019 mit dem Porsche 99X Electric in den Formel-Sport zurück. Der Elektrorennwagen mit dem Porsche E-Performance Powertrain, dem in Weissach entwickelten Antriebsstrang, dient zugleich als Entwicklungsträger für Elektro-Serienfahrzeuge des Sportwagenherstellers. Energiemanagement und -effizienz sind sowohl in der Formel E als auch in der Serienentwicklung wichtige Erfolgsfaktoren. Die maximale Leistung des Porsche 99X Electric in der Saison 2021/2022 beträgt bis zu 250 kW im Qualimodus und 220 kW im normalen Rennmodus. Sie kann im Attack Mode auf 250 kW gesteigert werden. Die maximale Rekuperation liegt bei 250 kW, die nutzbare Batteriekapazität beträgt 52 Kilowattstunden.
 
Porsche Taycan Turbo S als Safety Car
Porsche engagiert sich für die Sicherheit in der Formel E: Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt der Sportwagenhersteller in dieser Saison das offizielle Safety Car und unterstreicht damit die Bedeutung der Formel E für Porsche Motorsport. Mit seiner Fahrbarkeit und Sicherheit sowie seiner Leistung von bis zu 560 kW (761 PS) verfügt der erste vollelektrische Sportwagen von Porsche über beste Voraussetzungen für den Einsatz als Safety Car in der ersten Elektrorennserie der Welt. Das Top-Modell der Taycan-Reihe beschleunigt mit Launch Control in 2,8 Sekunden von 0 – 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Das markante Design enthält die Farben aller elf Teams sowie der FIA und der Formel E. Es symbolisiert damit das gemeinsame Engagement für die vollelektrische Zukunft des Motorsports sowie gesellschaftliche Werte wie Vielfalt und Gemeinschaft. 
 
Die Formel E
Die Formel E ist die erste vollelektrische Rennserien der Welt und bringt seit 2014 spannenden Motorsport zu den Menschen in den Metropolen. Als Beschleuniger für innovative und nachhaltige Mobilitätstechnologien fördert sie gleichzeitig die weltweite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen mit dem Ziel, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Das Format ist kompakt: Training, Qualifying und Rennen finden an einem Tag statt. Ein Rennen dauert im Normalfall 45 Minuten plus eine Runde. In der Formel E sind in der Saison 2021/2022 elf Teams mit 22 Fahrern am Start. Entsprechend interessant und hart umkämpft sind die Rennen. Mit dem Porsche 99X Electric bestreitet das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team seine dritte Saison.

 
Weitere Informationen sowie Film- und Foto-Material im Porsche Newsroom: newsroom.porsche.de

Veröffentlicht am: 26. Juli 2022
Kategorie: Auto / Verkehr