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Wenn es um die Nutzung und Glaubwürdigkeit von Nachrichtenquellen geht, liegen die klassischen Medien weit vorn. Neue Medien wie Twitter und Blogs sind noch keine Alternative, wie eine repräsentative Befragung von Faktenkontor und Toluna zeigt. Nur neun Prozent der 1.000 befragten Bundesbürger gaben an, Twitter und Blogs zu nutzen, um sich über aktuelle Nachrichten zu informieren. Klassische Medien wie Fernsehnachrichten (80 Prozent Nutzung), Internetnachrichten (70 Prozent) und Tageszeitungen (64 Prozent) liegen in den Angaben weit vorn. Auch beim Thema Glaubwürdigkeit ergibt sich eine klare Verteilung zugunsten der klassischen Medien. Twitter und Blogs rangieren zwar noch vor Boulevardzeitungen (0,25 Prozent), gehören aber mit lediglich insgesamt 1,3 Prozent noch lange nicht zur Elite der glaubwürdigen Medien. Diese wird mit 49 Prozent der Stimmen angeführt von den Fernsehnachrichten, gefolgt von Tageszeitungen (23 Prozent) und Internet-News (12 Prozent). Den Boulevard-Zeitungen trauen 60 Prozent der Befragten sogar zu, dass sie absichtlich Unwahrheiten verbreiten, um Aufsehen zu erregen. Als Ergebnis für die neuen Medien gilt: Sichtbarkeit hier kann nur dazu dienen, Bekanntheit aufzubauen. Glaubwürdigkeit entsteht bisher ausschließlich in den klassischen Medien.
Quelle: Toluna QuickSurveys
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