
Klimawächter
Klimawächter (MF420-IR-CTF)
Netzfähiges Messsystem für CO2, Temp., Feuchte
▪ Mit einem Infrarotsensor (IR Sensor) spezifisch für Kohlendioxid.
▪ Misst zudem die Raumtemperatur und die relative Luftfeuchte.
 
▪ Das Gerät ist in normalen Anwendungen wartungsfrei, eine Kalibrierung in der Regel nicht notwendig.
Sie kann bei Bedarf vom Fachmann erfolgen.
▪ Kunststoffgehäuse, geeignet für die Montage an der Wand bzw. auf einer Unterputzschalterdose.
▪ Messbereich: 0-3.000 ppm +/- 2% MBE.
▪ Ausgang: digital, wahlweise Ethernet-TCP/IP- oder Modbus-RTU-Protokoll.
▪ Messung von: Kohlendioxid (CO2), °C, rel. Luftfeuchte.
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Luftgüte-Ampel
Luftgüte-Ampel (MF420-IR-Mobil)
Mobiles Infrarotmesssystem für CO2 (Luftgüte)
▪ Mit einem Infrarotsensor (IR Sensor) spezifisch für Kohlendioxid.
▪ Das Gerät ist in normalen Anwendungen wartungsfrei, eine Kalibrierung in der Reg
el
nicht notwendig. Sie kann bei Bedarf vom Fachmann erfolgen.
▪ Kunststoffgehäuse mit Netzteil. Eine Montage durch einen Fachmann ist nicht erforderlich.
Einfach in die Steckdose stecken, fertig! Das Gerät ist mobil, es kann jederzeit an einer anderen
Steckdose in Betrieb gehen.
▪ Eine Ampel am Gehäuse zeigt die CO2 Konzentration und damit die Luftgüte an:
grüne LED:
CO2 Konz. unter 1.500 ppm; gute Luftqualität
gelbe LED:
CO2 Konz. zwischen 1.500 und 2.500 ppm; mittlere Luftgüte
rote LED:
CO2 Konz. über 2.500 ppm; schlechte Luftgüte
▪ Akustische Signale machen zusätzlich auf ein Überschreiten der einzelnen Schwellen
aufmerksam.
▪ Messbereich: 0-3.000 ppm +/- 2% MBE.
▪ Messung von: Kohlendioxid (CO2).
▪ Neu: Jetzt auch mit integriertem Datenlogger.
Speicherung der Messdaten: 1 Woche im 60-Sekundentakt. Analyse der Messdaten mit
zugehöriger Software auf dem PC. System-Voraussetzung: Excel 2003.
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GASMESS-SYSTEME ÜBERSICHT
Mit den Produkten von J. Dittrich Elektronic können Sie die Konzentration von Gasen und Dämpfen in Luft messen, überwachen und regeln:
Die Gasmesssysteme bestimmen die Konzentration verschiedener Gase bzw. Dämpfe in Luft. Die Grenzwertmelder werten die Messsignale der angeschlossenen Messsysteme aus, melden ein Über- bzw. Unterschreiten der Grenzwe
rte und lösen bei Bedarf Alarm oder andere nachgeschaltete Funktionen aus. Gasmesssystem und Grenzwertmelder sind frei zu einem Gasmeldesystem kombinierbar, das genau für Ihre Anwendung geeignet ist.
Für die Überwachung des Kohlenmonoxidgehalts in Tiefgaragen (TÜV-geprüft) und für die Warnung vor Gasleckagen im Haushalt gibt es spezielle Gasmeldesysteme . Hier sind Gasmesssystem(e) und Grenzwertmelder nur als komplette Einheit erhältlich.
Das Temperaturmesssystem ermittelt ein Temperaturprofil innerhalb eines Gas/Festkörpergemisches und kann ebenfalls an einen Grenzwertmelder angeschlossen werden.
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GASMELDESYSTEME: frei kombinierbare Gasmeldesysteme
Gasmesssystem(e) + Grenzwertmelder = Gasmeldesystem
Gasmesssystem(e) und Grenzwertmelder von J. Dittrich Elektronic sind frei zu einem Gasmeldesystem kombinierbar, das genau Ihren Anforderungen entspricht.
Sie können beispielsweise in einem Raum die Sauerstoff- und die Kohlenmonoxidkonzentration mit den zwei entsprechenden Gas
messsystemen überwachen, die ihre Messsignale an einen Grenzwertmelder weiterleiten. Dieser meldet dann ein Unterschreiten der erforderlichen Sauerstoffkonzentration bzw. ein Überschreiten des Grenzwertes für Kohlenmonoxid.
Oder Sie können in verschiedenen Räumen Gasmesssysteme für explosible Gase und Dämpfe installieren, deren Daten dann ein zentraler Grenzwertmelder verarbeitet.
Gruppierungen von einzelnen Gasmesssystemen sind ebenfalls möglich. Unsere Geräte sind bewusst so konzipiert, dass sie möglichst vielfältig einsetzbar sind.
Für einige ausgewählte Anwendungen gibt es spezielle Gasmeldesysteme als komplette Einheit. ...
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GASMESS-SYSTEME: Sauerstoff
Fehlersichere Sauerstoffmessung
Die Sauerstoffmesssysteme von J. Dittrich Elektronic bestimmen den Sauerstoffgehalt in Gasgemischen, überwachen während des Betriebs ihre eigene Funktion, melden Fehlfunktionen der Hardware und des Sensors, sind ohne Personal und Referenzgas an atmosphärischer Luft kalibrierbar und deshalb fehlersicher.
Der Einsatz eines zweiten Sauerstoffsensors ist nicht erforderlich!
Das Sauerstoffmesssystem MF010-O ist das erste, dessen Fehlersicherheit der TÜV Süddeutschland positiv bescheinigt hat.
Dynamische Sauerstoffmessung
Herzstück der Sauerstoffmesssysteme von J. Dittrich Elektronic ist ein dynamischer Sauerstoffsensor auf Zirkoniumdioxidbasis (ZrO2).
Das Messverfahren ist in einem Meßbereich von 0,1 bis 100 Vol% Sauerstoff linear.
Es beruht auf einem dynamischen Vorgang an zwei Zirkoniumdioxidscheiben, die eine hermetisch abgedichtete Kammer bilden.
Da bei der Messung von O2 keine chemischen Substanzen verbraucht werden, ist der dynamische Sauerstoffsensor wesentlich langlebiger als ein elektrochemischer.
Die Sauerstoffmesssysteme von J. Dittrich Elektronic bestimmen den Sauerstoffpartialdruck, da sie die Sauerstoffkonzentration direkt im Gasgemisch messen.
Damit detektieren sie den absoluten - und nicht wie die Lambda-Sonde den relativen - Sauerstoffgehalt!
Die Ausgabe der Messwerte findet über einen analogen und einen digitalen Kanal statt, letzterer überträgt auch die Fehlermeldungen.
Der analoge Kanal ist als Strom- (4-20 mA) oder Spannungsausgang (0-10 V) erhältlich.
Die Auswertung und Weiterverarbeitung der Messwerte erfolgt in einem vom Anwender nachgeschalteten Gerät gemäß dessen Spezifikationen.
Standardmessbereich: von 0,1 bis 25 Vol%, auf Anfrage von 0,1 bis 100 Vol% Sauerstoff.
Anwendungsbezogene Sauerstoffmessung
Die Sauerstoffmesssysteme sind so konzipiert, dass sie bei der Messung von O2 ein möglichst breit gefächertes Einsatzgebiet haben und sich zudem aufgrund ihrer Gerätekonstruktion für bestimmte Anwendungen besonders eignen:
automatische Regelung von Feuerungsanlagen:
MF010-O, MF010-O-LC, MF420-O und MF420-O-Micro
schwer zugängliche Bereiche, in sich geschlossene Systeme:
MF010-O-LC
Kompostieranlagen:
MF420-O-M
Raumluftüberwachung:
MF420-O-Zr
OEM:
MF420-O-Micro
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GASMELDESYSTEME: spezielle Gasmeldesysteme
Gasmeldesysteme für spezifische Anwendungen
Bei unseren speziellen Gasmeldesystemen sind Gasmesssystem(e) und Grenzwertmelder nur als komplette Einheit erhältlich.
Das Gasmeldesystem GMS-H warnt vor Gasleckagen im Haushalt und ist einfach zu bedienen.
Das Gasmeldesystem GMS-CO überwacht die Kohlenmonoxidkonzen-t
ration in Tiefgaragen und ist nach VDI 2053 TÜV-geprüft. ...
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GASMESS-SYSTEME: Kohlendioxid
Neuartiges Infrarotmesssystem für Kohlendioxid
Mit einem Infrarotsensor (IR Sensor) spezifisch für Kohlendioxid.
Das Infrarotmesssystem detektiert den Kohlendioxidgehalt der Umgebungsluft schnell und genau. In seinem Inneren enthält es ein neuartiges Infrarotmesssystem, das prinzipiell wie ein herkömmliches Zwei-Strahl-Photom
eter funktioniert.
Da Material und Konstruktion der Messküvette jedoch neuartig sind, und die Auswertung und Aufbereitung der Messsignale nach einem neuen digitalen Algorithmus erfolgen, ist das Infrarotmesssystem leicht, kompakt, in normalen Anwendungen wartungsfrei und langzeitstabil, aber trotzdem preiswerter als herkömmliche Infrarotsysteme.
Das Infrarotmessystem bestimmt den absoluten Kohlendioxidgehalt der Umgebungsluft (Partialdruck!), überwacht sich ständig selbst und meldet Fehlfunktionen der Hard- und Software. Der gesamte Messbereich ist linear.
Je nach Anwendung gibt es unterschiedliche Ausführungen:
ein robustes für die Industrie (MF420-IR)
zwei für die Überwachung der Luftgüte in Innenräumen:
MF420-IR-LC für Räume mit Belüftungssystem
MF420-IR-Mobil (Luftgüte-Ampel) für Räume ohne Belüftungssystem
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GASMESS-SYSTEME: Toxische Gase und Dämpfe
Funktionsweise
Die Gasmesssysteme für toxische Gase und Dämpfe von J. Dittrich Elektronic bestimmen die Konzentration toxischer Gase und Dämpfe im Luftgemisch in einer Umgebungstemperatur von -10 bis +50° C.
Spezifische elektrochemische Sensoren messen im ppm-Bereich Ammoniak (NH3), Chlor (Cl2), Kohlenmonoxid (C
O), Sauerstoff (O2), Schwefelwasserstoff (H2S), Stickstoffdioxid (NO2) und Stickstoffmonoxid (NO).
Die Kalibrierung erfolgt mit Hilfe des jeweiligen Testgases über ein Potentiometer, bei der Messung besteht keine oder nur eine geringe Querempfindlichkeit zu anderen Stoffen.
Ausstattung
Das Gehäuse ist aus Aluminium und für die Wandmontage geeignet.
Die Ausgabe der Messwerte erfolgt über einen linearen Stromausgang (4-20 mA),
die Auswertung und Weiterverarbeitung der Messwerte in einem vom Anwender nachgeschalteten Gerät.
Der Einbau des entsprechenden Sensors erfolgt abhängig vom zu messenden Gas bzw. Dampf.
Für den Betrieb in explosibler Atmosphäre gibt es ein explosionsgeschütztes Modell .
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GASMESS-SYSTEME: Explosible Gase und Dämpfe
Funktionsweise
Die Gasmesssysteme für explosible Gase und Dämpfe von J. Dittrich Elektronic bestimmen die Konzentration explosibler Gase und Dämpfe in Luft in einer Umgebungstemperatur von -10 bis +50° C.
Ein Pellistor oder ein Halbleitersensor detektieren Methan (CH4), Wasserstoff (H2), Propan (C3H8), Alkohol und Benzin; weit
ere Kohlenwasserstoffe auf Anfrage. Messbereich Pelistor: 0 bis 100 % UEG, Messbereich Halbleitersendsor: 0 bis 50 % UEG.
Die Kalibrierung erfolgt mit Hilfe des jeweiligen Testgases über ein Potentiometer, dabei bleibt jedoch immer eine Querempfindlichkeit des Sensors zu den anderen Stoffen bestehen.
Preisgünstiges Infrarotmesssystem für Methan
Da die Querempfindlichkeit der Sensoren bei der Überwachung von Methan Probleme bereitet, entwickelte J. Dittrich Elektronic ein neuartiges Infrarotmesssystem, das spezifisch Methan schneller, genauer und preisgünstiger als herkömmliche Infrarotsysteme detektiert.
Ausstattung
Das Gehäuse ist aus Aluminium und für die Wandmontage geeignet.
Die Ausgabe der Messwerte erfolgt über einen linearen Stromausgang (4-20 mA),
die Auswertung und Weiterverarbeitung der Messwerte in einem vom Anwender nachgeschalteten Gerät.
Je nach Anwendung empfiehlt sich ein Gasmesssystem mit einem Pellistor oder einem Halbleitersensor,
für Methan auch mit einem IR Sensor.
Für den Betrieb in explosibler Atmosphäre gibt es ein explosionsgeschütztes Modell.
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GASMESS-SYSTEME: Explosionsgeschützte Systeme
Funktionsweise
Die explosionsgeschützten Gasmesssysteme von J. Dittrich Elektronic bestimmen die Konzentration toxischer bzw. brennbarer Gase und Dämpfe im explosiblen Luftgemisch in einer Umgebungstemperatur von
-10 bis +50° C.
Das Messsystem ist entweder mit einem Pellistor oder mit einem spezifischen elektrochemisch
en Sensor ausgerüstet.
Die Kalibrierung erfolgt vor Ort mittels einer alphanumerischen Anzeige über Taster, ohne das Gerät zu öffnen.
EG-Baumusterprüfbescheinigung gemäß den Richtlinien 94/9/EG (ATEX100a) mit Zertifikat:
BVS 03 ATEX E 260 X
Ex II 2G EEx d IIC T6
Ausstattung
Das Gehäuse ist aus Aluminium und für die Wandmontage geeignet.
Die Ausgabe der Messwerte erfolgt über einen linearen Stromausgang (4-20 mA),
die Auswertung und Weiterverarbeitung der Messwerte in einem vom Anwender nachgeschalteten Gerät.
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TEMPERATURMESS-SYSTEME: Gas/Festkörpergemisch
Funktionsweise und Ausstattung
Die Temperaturmesssysteme von J. Dittrich Elektronic bestimmen das Temperaturprofil innerhalb eines Gas/Festkörpergemisches bis zu einer Temperatur von 100° C:
In einem speziellen Sondenschutzrohr aus Edelstahl sind 5 Pt100-Temperaturmessfühler gleichmäßig verteilt.
Jeder Tempera
turmessfühler hat jeweils nur an einer einzigen Stelle Kontakt zum Sondenschutzrohr und misst genau dort präzise die Umgebungstemperatur.
Obwohl Edelstahl Wärme leitet, verhindern ein ausreichender Abstand zwischen den einzelnen Messfühlern sowie die besondere Dünne des Edelstahlmantels einen Temperaturausgleich zwischen den einzelnen Messpunkten.
Die Ausgabe der 5 Messwerte erfolgt über 5 lineare Stromausgänge
(4-20 mA); ihre Auswertung und Weiterverarbeitung in einem vom Anwender nachgeschalteten Gerät. ...
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GRENZWERTMELDER: programmierbare Grenzwertmelder
Funktionsweise
Die frei programmierbaren, selbstüberwachenden Grenzwertmelder von J. Dittrich Elektronic werten die Messsignale der angeschlossenen Messsysteme aus (z.B. für toxische bzw. explosible Gase, Sauerstoff, Kohlendioxid, Temperatur) und lösen beim Über- bzw. Unterschreiten eines bestimmten Grenzwertes Alarm oder andere
nachgeschaltete Funktionen aus.
Ein alpha-numerisches Display zeigt die Messwerte kontinuierlich an.
An einen Grenzwertmelder können über 4-20 mA Schnittstellen unterschiedliche Messsysteme angeschlossen sein; insgesamt maximal 2 Messsysteme beim Typ GWZ-S2, 4 beim Typ GWZ-S4 und 6 beim Typ GWZ-S6.
Ausgabe der Signale
Der Grenzwertmelder gibt seine Signale über 4 Relais aus:
Zwei Grenzwertmelde-Relais melden ein Über- bzw. Unterschreiten der Grenzwerte und können damit beispielsweise visuell und akustisch Vor- und Hauptalarm auslösen oder einen Lüfter ein- und dann wieder ausschalten.
Ein Hupen-Relais ist extra für die Steuerung der Hupe.
Da sich der Grenzwertmelder selbst auf Kabelbruch, Kurzschluss und Stromausfall überwacht, zeigt das Störmelde-Relais Systemstörungen des Gerätes an.
Frei programmierbare Parameter
Am Grenzwertmelder sind für jeden Messfühler einzeln (über Taster oder mittels Laptop und RS232-Schnittstelle) folgende Parameter und Einstellungen frei programmierbar:
die Grenzwerte,
der Messbereichsendwert,
die Maßeinheit, also UEG, ppm, Vol%, °C usw.
Alarm: erfolgt wahlweise beim Über- oder Unterschreiten des Grenzwertes.
Alarmausgabe: wird wahlweise gespeichert, nicht gespeichert oder erfolgt als Impuls.
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KOPPLER: digitale Datenübertragung
Koppler für die digitale Datenübertragung
Der Modbus-Koppler von J. Dittrich Elektronic wandelt die analogen 4-20 mA Signale der hauseigenen Gasmesssysteme in digitale um und überträgt diese seriell über eine RS485-Schnittstelle an einen bis zu 1000 m entfernten Zentralrechner.
Dafür benutzt der Koppler das bewährte Modbus-RT
U-Protokoll, ein weit verbreitetes, übersichtlich aufgebautes, stabiles und zuverlässiges Protokoll.
Die einzelnen Modbus-Koppler hängen dabei an der Datenleitung hintereinander wie Wäschestücke an einer Wäscheleine und übertragen ihre Daten nur auf Anfrage des Zentralrechners (sog. Master-Slave-Architektur).
Da an jeden Modbus-Koppler über vier Kanäle maximal vier Messsysteme angeschlossen sein können, sind im digitalen Signal folgende Informationen enthalten:
Kennung des Kopplers, Kanal, gemessenes Gas und Messwert. ...
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Sauerstoffmesssystem MF420-O-M
Sauerstoffmesssystem MF420-O-M sorgt für gute Luft in Kompostieranlagen
Sauerstoffmessung unter extremen klimatischen Bedingungen
Sauerstoffmessungen unter extremen klimatischen Bedingungen, wie sie zum Beispiel in riesigen kommunalen Komposthaufen herrschen, stellen besondere Anforderungen an ein Sauerstoffmesssystem: (1) Der integr
ierte Sauerstoffsensor muss unabhängig von Schwankungen der Luftfeuchte und der Temperatur zuverlässig arbeiten. So liegt die relative Luftfeuchte während der Intensivrotte vorübergehend bei fast 100%, die Temperatur kann auf über 75° C ansteigen. (2) Das Messsystem selbst muss zum Schutz vor dem aggressiven Medium äußerst robust konstruiert sein. Die Firma J. Dittrich Elektronic in Baden-Baden entwickelte speziell für Kompostieranlagen solch ein robustes Sauerstoffmesssystem MF420-O-M, das direkt in der Rotte die Sauerstoffkonzentration zuverlässig bestimmt.
Warum Sauerstoff im Kompost messen?
Kompostierung ist eine feine Sache: Schon die Römer nutzten das älteste Recyclingverfahren der Welt und verwandelten mit Hilfe von Bodenorganismen biologischen Abfall in fruchtbare Komposterde. Als Nebenprodukte entstehen dabei lediglich Kohlendioxid, Wasser und Wärme. Allerdings hat dieser biologische Prozess einen Haken: Die Bodenbakterien brauchen ausreichend Sauerstoff, um „sauber“ zu arbeiten (aerober Abbau). Ist zu wenig Sauerstoff im Komposthaufen vorhanden, bauen sie den Biomüll anaerob ab, und es entstehen übelriechende und gesundheitsgefährdende Faulgase wie Merkaptan, Schwefelwasserstoff und Ammoniak sowie brennbares Methan.
Dies ist vor allem für die Betreiber industrieller Kompostieranlagen ein Problem: Um den Gestank und ein unerwünschtes Faulen des organischen Abfalls zu vermeiden, müssen sie die riesigen, in der Regel mit Planen abgedeckten Kompostmieten zusätzlich belüften. Die Lüfter verbrauchen jedoch Energie, und ein zu starker Luftstrom trocknet das Rottematerial aus, was wiederum die Umbaurate senkt.
Mit dem Sauerstoffmesssystem MF420-O-M lässt sich die Lüftung der Kompostmieten so regeln, dass der Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten möglichst gering bleiben, aber trotzdem genügend Sauerstoff für die vollständige und schnelle aerobe Umsetzung vorhanden ist.
Abb. 1: Messsystem MF420-O-M im Einsatz in der mit Planen abgedeckten Kompostmiete.
Was kann das Messsystem?
Das Messsystem bestimmt den Sauerstoffpartialdruck und ist besonders robust und einfach zu handhaben. Zum Schutz vor dem aggressiven Milieu steckt die Elektronik in einem wasserdichten Aluminiumgehäuse und die Stabsonde in einem speziellen, 1.100 mm langen Sondenschutzrohr aus Edelstahl (Einstichsonde). Ein mikrobensicheres Kabel ist bei Bedarf lieferbar. Zudem ist das Sauerstoffmesssystem ohne Referenzgas und zusätzliches Personal an atmosphärischer Luft kalibrierbar. Die Stromversorgung erfolgt über 24 V Gleichstrom. Der gesamte Messbereich ist linear und wahlweise von 0,1 bis 25 oder von 0,1 bis 100 Volumenprozent Sauerstoff erhältlich.
Das Sauerstoffmesssystem überwacht sich ständig selbst und meldet Fehlfunktionen der Hard- und Software. Ein fehlersicherer Betrieb ist deshalb bei Bedarf möglich. Die Ausgabe der Messwerte findet über einen analogen 4-20 mA Kanal und einen digitalen Kanal statt, der auch eventuelle Fehlermeldungen überträgt. Nachgeschaltete Belüftungssysteme regeln dann anhand der übermittelten Sauerstoffkonzentration die Frischluftzufuhr der Kompostmiete.
Abb. 2: Sauerstoffmesssystem MF420-O-M.
Welcher Sensor misst den Sauerstoff?
Herzstück des Sauerstoffmesssystems ist ein dynamischer Sauerstoffsensor auf Zirkoniumdioxidbasis. Das Messverfahren beruht auf einem dynamischen Vorgang an zwei Zirkoniumdioxidscheiben, die eine hermetisch abgedichtete Kammer bilden. Er funktioniert wie folgt: Jede Zirkoniumdioxidscheibe besteht aus dem Sauerstoffionenleiter YSZ (mit Yttrium (Y) stabilisiertes (S) Zirkoniumdioxid (Z)) und ist beidseitig mit Platin beschichtet. Der Sauerstoff aus dem zu messenden Gasgemisch kommt an die Platinschicht, wird dort reduziert und diffundiert durch die Zirkoniumdioxidschicht hindurch. Auf der anderen Seite, in der Kammer, katalysiert das Platin die Oxidation der Sauerstoffanionen zu Sauerstoff. Dabei fließen pro Molekül vier Elektronen, die eine messbare elektromotorische Kraft (EMK) erzeugen. Da dieser Elektronenfluss aufhört, sobald außer- und innerhalb der Kammer die gleiche Sauerstoffkonzentration herrscht, erzeugt eine integrierte Stromsonde ein künstliches Konzentrationsgefälle, indem sie abwechselnd Sauerstoff bis zu einer EMK von 90 mV in die Kammer hinein- bzw. bis zu einer EMK von 40 mV aus der Kammer herauspumpt. Die Zeit, die jeweils fürs Pumpen benötigt wird, ist abhängig vom Sauerstoffgehalt des zu messenden Gasgemisches und liefert den Messwert.
Warum ein dynamischer Sauerstoffsensor?
Dieses Messprinzip hat gegenüber den herkömmlichen Verfahren entscheidende Vorteile und macht den dynamischen Sauerstoffsensor besonders geeignet für Sauerstoffmessungen unter extremen klimatischen Bedingungen: (1) Der gesamte Messbereich ist linear, komplizierte Umrechnungen entfallen und das Messen hoher Sauerstoffkonzentrationen ist möglich. (2) Da keine chemischen Substanzen verbraucht werden, ist der dynamische Sauerstoffsensor wesentlich langlebiger als ein elektrochemischer. (3) Temperaturschwankungen beeinflussen den Messvorgang nicht. Der dynamische Sauerstoffsensor misst unabhängig von der Umgebungstemperatur zuverlässig die Sauerstoffkonzentration. Bei elektrochemischen Sensoren hingegen sind die zugrunde liegenden Prozesse temperaturabhängig, eine Temperaturkompensation ist notwendig, z.B. mit Hilfe eines in den Sensor integrierten Temperaturfühlers. (4) Die Luftfeuchte hat keinen Einfluss auf die Zusammensetzung des dynamischen Sauerstoffsensors. Im Gegensatz dazu verändern wässrige Elektrolyte in einem elektrochemischen Sensor abhängig von der Luftfeuchte ihr Volumen, was bei diesem System besondere bauliche Maßnahmen (z.B. Druckausgleich) erforderlich macht. (5) Der dynamische Sauerstoffsensor bestimmt die Sauerstoffkonzentration direkt im Gasgemisch, ein Referenzgas wie z.B. atmosphärische Luft ist nicht erforderlich. Folglich detektiert er den Sauerstoffpartialdruck, also den absoluten Sauerstoffgehalt (mbar) des Gasgemischs und nicht wie potentiostatische Sensoren (Lambdasonde) den relativen Sauerstoffgehalt (Volumenprozent). Zudem ist der dynamische Sauerstoffsensor aus diesem Grunde an atmosphärischer Luft ohne Referenzgas und Personal kalibrierbar. (6) Die Messung ist spezifisch für Sauerstoff.
Zertifikate
Das Gerät besitzt eine UL-Zulassung nach dem Standard UL 61010C-1, Process Control Equipment. Viel wichtiger ist aber unserer Meinung nach, dass sich das Gerät in der Praxis bewährt hat. Es ist mittlerweile in vielen Kompostieranlagen im Einsatz, auch in Kanada und USA.
Ebenfalls speziell für Kompostieranlagen stellt J. Dittrich Elektronic das Temperaturmesssystem MF420-5T-100 her, das den Temperaturgradienten in der Kompostmiete bestimmt. ...
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